Hotel die Gams
Minimaler Eingriff, maximaler Schutz
| Objekt | Hotel | |
| Bauherr | Appartementhaus GmbH | |
| Architekt | Gerhard Füß | |
| Gebäudetyp | Hotel | |
| Leistungsphasen | 1 bis 9 | |
| Anlagengruppen | Abwasser- und Wasseranlagen | |
| Fertigstellung | Dezember 2020 | |
| Besonderheit |
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Allgemeine Projektinformationen
Die mehrgeschossige Ferienwohnanlage mit mehreren Gebäudeeinheiten unterschiedlicher Nutzung stammt aus den 1970er-Jahren. Im Zuge der Sanierung der Trinkwasserinstallation musste das bestehende Leitungsnetz aufgrund hygienischer und technischer Defizite grundlegend erneuert werden, um die Anforderungen der Trinkwasserverordnung dauerhaft einzuhalten.
Da eine konventionelle Strangsanierung aufgrund der Gebäudestruktur und der Anforderungen an den laufenden Betrieb nur eingeschränkt umsetzbar war, wurde ein innovatives Verteilungskonzept entwickelt.
Hierfür entstand eine obere Trinkwasserverteilung über die Dachräume, von der aus die einzelnen Gebäudeteile über zentrale vertikale Stränge sowie horizontale Leitungsführungen in den Flurbereichen erschlossen werden. Die Appartements konnten dadurch aus den Verkehrsflächen heraus neu angebunden werden.
Durch dieses speziell entwickelte Sanierungskonzept war die Umsetzung bei laufendem Geschäftsbetrieb möglich. Gleichzeitig konnten die Eingriffe in die Nutzungseinheiten minimiert und die Bauzeit durch eine beschleunigte Ausführung im Schichtbetrieb deutlich verkürzt werden.
