IBH-Lüftungskonzept
der beruflichen Schulen entwickelt –
heute Stand der Technik
- Zentrales, sanftes Einquellen der Zuluft im Erd- und Obergeschoss
Dadurch entsteht eine gleichmäßige, zugfreie Luftverteilung. Zugleich wird ein gutes Raumklima auch in Fluren und Aufenthaltsbereichen erreicht, ohne die Gesamtluftmenge erhöhen zu müssen. - Kein ausgedehntes Zuluftkanalnetz
Dies bedingt einen geringeren Installationsaufwand, reduziert Druckverluste und sorgt für eine optimale Lufthygiene. - Klassen werden über ein Abluftsystem unter Unterdruck gesetzt
- Speziell entwickelte Überströmelemente
Diese erfüllen sämtliche brandschutz- und schallschutztechnischen Anforderungen und ermöglichen gleichzeitig eine optimale Luftübertragung zwischen den Räumen - Zentrale Anordnung aller Wartungskomponenten
Sämtliche Wartungsrelevanten Bauteile befinden sich in den Technikzentralen, was den Betrieb vereinfacht und die Instandhaltung deutlich erleichtert. - Flexibel positionierbare Lüftungszentrale
Die Lüftungszentrale kann sowohl im untersten als auch im obersten Geschoss angeordnet werden, was eine einfache Anpassung an die Gebäudestruktur ermöglicht. - Optimal geeignet zur nachträglichen Integration einer zentralen, mechanischen Be- und Entlüftung im Bestand
Informationen zu unserer Innovation
Wolfgang Hirdina entwickelte daraufhin ein innovatives Lüftungssystem, das erstmals beim Neubau der Beruflichen Schulen Landsberg (Bauabschnitte 1 und 2, 2007–2012) geplant und erfolgreich umgesetzt wurde.
Grundsätzlich basiert das IBH-Lüftungskonzept auf dem Gedanken einer hybriden Lüftungsstrategie. Dabei wird die notwendige Grundlast über eine mechanische Be- und Entlüftung sichergestellt und durch regelmäßige, additive Fensterlüftung ergänzt. Das Konzept kann jedoch ebenso für eine vollständige mechanische Be- und Entlüftung eingesetzt werden.
Beim IBH-Lüftungskonzept wird die Frischluft zentral an einer geeigneten Stelle, beispielsweise in einem Foyer, in der Clustermitte oder in einem zentralen Flur, eingebracht. Von dort strömt die Luft mithilfe von Überströmelementen in die einzelnen unter leichten Unterdruck gesetzten Räume über.
Ein wesentlicher Vorteil dieses Konzepts besteht darin, dass auch die Flur- und Erschließungszonen mitbelüftet werden, ohne die erforderliche Gesamtluftmenge des Gebäudes zu erhöhen. Da sich Personen in Fluren und Foyerbereichen in der Regel nur kurzzeitig aufhalten, wird die Luftqualität kaum beeinträchtigt.
Durch die zentrale Einbringung der Zuluft kann das Zuluftkanalnetz sehr kompakt ausgeführt werden. Dies führt zu geringen Druckverlusten sowie zu einem reduzierten Installationsaufwand.
Die zentralen Be- und Entlüftungsanlagen sind jeweils mit zwei unbeweglichen Speichern ausgestattet. Der Wärmebereitstellungsgrad beträgt 92%. Darüber hinaus erreicht das System eine hohe Rückfeuchtezahl. Aufgrund dieser hocheffizienten Technik können sowohl Nachwärmer innerhalb der Lüftungsgeräte als auch die hierfür erforderlichen Rohrleitungen, Pumpen und Regelventile einschließlich der zugehörigen Regelung entfallen.
Alle an die Lüftungsanlagen angeschlossenen Raumzonen sind mit Luftqualitätsfühlern ausgestattet, sodass die Belüftung bedarfsgerecht geregelt werden kann.
Eine weitere Besonderheit des IBH-Lüftungskonzepts besteht darin, dass sämtliche Wartungskomponenten zentral angeordnet sind. Dies vereinfacht sowohl den Betrieb als auch die Wartung der Anlage und reduziert den organisatorischen sowie technischen Aufwand im laufenden Betrieb
