Neubau

Gipfelrestaurant Nebelhornbahn


Auf dem Gipfel des Ingenieurskunst:
Das Nebelhorn Gipfelrestaurant (2.224m), unser höchstgelegenes Projekt aller Zeiten!

Objekt   Gipfelrestaurant Nebelhornbahn
Bauherr   Nebelhornbahn AG
Architekt   Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH
Gebäudetyp   Sonderbau, hybrider Holzbau
Leistungsphasen   1 bis 9
Anlagengruppen   Abwasser- und Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen, Gebäude- und Anlagenautomation, nutzungsspezifische Anlagen
BGF   820 m²
Herstellkosten HLS   760 Tsd. EUR brutto
Fertigstellung   Dezember 2016
Besonderheit  
  • Abwicklung der Bauleitung auf über 2.224 m unter Berücksichtigung der baustellenspezifischen Besonderheiten (z.B. Materialflüge).Kurze Bauzeit (eine Sommersaison), aufgrund der Witterungsverhältnisse
  • Schutz des Heizsystems vor Einfrieren im Falle eines Ausfalls.
  • Notwendigkeit des aufwendigen Hochpumpens von Trinkwasser aus dem Tal und dessen begrenzte Verfügbarkeit am Berg.
  • Bevorratung des Trinkwassers in einem 7.000-Liter-Tank und dessen Aufbereitung mittels einer UV-Anlage.
  • Sammlung von Regenwasser in einem 2.000-Liter-Tank und dessen Verwendung als Grauwasser für den Betrieb der WC-Anlagen.

Allgemeine Projektinformationen


Das neue Gipfelrestaurant auf dem 2.224 Meter hohen Nebelhorn, dessen alter Bau abgerissen wurde, setzt auf eine elegante und zurückhaltende Architektur, um das alpine Naturerlebnis in den Vordergrund zu stellen. Um den Gipfel freizuspielen und den Blick auf die Bergspitze zu gewährleisten, platzierten die Architekten das eigentliche Restaurant unterhalb der Ankunftsebene der Seilbahn. Die Logistik in dieser Höhe, mit Materialtransport, der auf Palettengröße und maximal 900 Kilogramm pro Helikopterflug beschränkt war, zwang zu einem disziplinierten, gewichtsparenden hybriden Stahl-Holz-Bau und hatte auch Auswirkungen auf die Planung der Haustechnik.
Der Neubau besteht aus insgesamt drei Ebenen, von denen zwei für Besucher zugänglich sind. Das Erdgeschoss liegt auf Höhe der Bergstation und beherbergt einen Pavillon mit Barbereich, dessen Glasfronten sich bei gutem Wetter zur umlaufenden Terrasse hin öffnen lassen.
Über eine Treppe gelangen die Gäste ins erste Untergeschoss, wo sich der Hauptbereich der Gaststätte befindet: Hier sind ein weiterer Barbereich, die Essensausgabe, der Küchenbereich mit Koch- und Spülzone, ein abgetrennter Essbereich sowie die Besucher-WC-Anlagen untergebracht. Auch diese Ebene verfügt über eine große, geschwungene Außenterrasse. Das 2. Untergeschoss ist den betrieblichen Funktionen vorbehalten und enthält die Technikzentralen für Heizung, Lüftung und Elektro, die Kühlräume sowie die Personalräume.

Die Gestaltung des Restaurants maximiert die Aussicht auf die rund 400 Gipfel, indem die Gasträume in einem Band entlang der Talseite angeordnet sind.

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