Sanierung
Tiefgarage Sparkasse im Allgäu
Weniger Kosten, mehr Nachhaltigkeit:
Dank unserer Planung spart die Sparkasse bares Geld und sauberes Wasser bleibt im Kreislauf, anstatt in der Kläranlage zu landen.
Dank unserer Planung spart die Sparkasse bares Geld und sauberes Wasser bleibt im Kreislauf, anstatt in der Kläranlage zu landen.
| Bauherr | Sparkasse Kempten | |
| Gebäudetyp | Sanierung einer Tiefgarage | |
| Leistungsphasen | 1 bis 9 | |
| BGF | - | |
| Herstellkosten HLS | 315 Tsd. EUR brutto | |
| Fertigstellung | Juli 2017 | |
| Besonderheit |
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Allgemeine Projektinformationen
Die Hauptstelle der Sparkasse Allgäu betriebt seit 1974 eine Tiefgarage mit 84 Stellplätzen. Im Zuge des Ersatzneubaus der Sparkasse wurde die Tiefgarage saniert. Die Tiefgarage wurde in das anstehende Grund- und Schichtenwasser gebaut. Eine „Weiße Wanne“ zur Abdichtung kam damals nicht zur Ausführung. Zur Trockenhaltung der Tiefgarage und der damit verbunden Grundwasserhaltung wurde eine Flächendrainage mit einer Grundwasserhebeanlage eingebaut. Dieses Grundwasser wurde seit 1972 in das öffentliche Mischwasserkanalsystem (Schmutzwasser) eingeleitet, über das Kanalsystem der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Kempten zugeführt und unnötigerweise gereinigt / geklärt.
Ca. 40.000 m³/a „reines“ Grundwasser wurden in die Kläranlage abgeführt. Diese Menge entspricht in etwa einer Tagesleistung der Kläranlage. Im Stadtgebiet Kempten gibt es, wie in vielen anderen Städten auch, kein getrenntes Kanalsystem für Regen- und Schmutzwasser. Im Sinne einer nachhaltigen, ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Planung haben wir uns Gedanken gemacht, um dem vorgenannten Sachverhalt entgegenzuwirken. Im Ergebnis wurde die IBH-Spülbohrung umgesetzt.






